Vor zehn Jahren hat der Einsatz eines Sondereinsatzkommandos bei einem Reichsbürger in Georgensgmünd einen Polizisten das Leben gekostet. Jetzt musste sich dazu ein Ansbacher Hauptkommissar noch vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verantworten. Laut FLZ kannte der Beamte den als rechtsextrem geltenden Reichsbürger persönlich. Der Hauptkommissar hatte ihn wenige Wochen vor dem Einsatz noch besucht und wusste von dessen zahlreichen Waffen. Laut dem Gericht hätte der Polizeibeamte seinen Dienstherren informieren müssen, dass der Reichsbürger sich gegen eine Entwaffnung wehren würde. Allerdings hätte das an dem Einsatz nichts geändert. Hierbei galt bereits die höchste Sicherheitsstufe. Zu einer vorläufigen Dienstenthebung für den Hauptkommissar kommt nun noch hinzu, dass er in der Besoldungsgruppe um eine Stufe zurückgestuft wurde.