Aktuell laufen vor dem Ansbacher Landgericht die Verhandlungen rund um den Messerangriff in Heilsbronn im Februar. Inzwischen hat auch das 41-jährige Opfer ausgesagt. Demnach sei ihm der Angeklagte schon von Anfang an verdächtig vorgekommen. Der 41-Jährige habe ihn zunächst für einen Einbrecher gehalten, bis der Angeklagte ihm dann aber eine Wohnung auf dem Handy zeigte, die er angeblich mieten wollte. Es war wohl nur ein Vorwand, denn kurz darauf kam die Messerattacke. Das Opfer sprach vor Gericht von großer Todesangst. Der Angriff beschäftige den 41-Jährigen heute noch. Ein mögliches Tatmotiv sieht die Staatsanwaltschaft wohl in der Türkei. Dorthin gebe es auch geschäftliche Verbindungen des Opfers. Er ist führender Manager einer Sportmodemarke in Ansbach, die ihre Kleidung unter anderem in der Türkei produzieren lässt. Ein Urteil wird voraussichtlich nächste Woche Donnerstag erwartet.