Kein gutes Bild zeichneten am zweiten Prozesstag um einen angeklagten Mord in der Ansbacher Büttenstraße mehrere Zeugen vom Angeklagten. Wie mehrfach berichtet, wirft die Staatsanwaltschaft ihm unter anderem vor, einen Mann brutal geschlagen zu haben, um an dessen PIN zu gelangen. In der Folge verstarb das Opfer, weil es selbstständig das Krankenhaus verlassen hat. Der Angeklagte steckte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Immer wieder hat er Sachen zum Kauf angeboten, deren Herkunft zumindest fraglich scheint, sagten Zeugen. Eine Dame rannte ihrem verliehenen Geld zwei bis drei Jahre nach. Kurz nach der Tat wollte er es plötzlich zurückzahlen. Eine Ex-Partnerin beschreibt ihn als narzisstischen Soziopathen, der seine eigenen Lügen glauben würde. Ein anderer Zeuge, der womöglich etwas zu den entscheidenden Stunden in diesem Fall hätte sagen können, erwies sich vor Gericht, womöglich weil er unter Drogen stand, als Totalausfall.