Einen ungewöhnlichen und ziemlich tierischen Einsatz hatte jetzt die Ansbacher Polizei in Eyb. Wie die Beamten berichten büxt ein stattlicher Jungbulle bei einer Verladeaktion aus. Erste Versuche einer Streife, das Tier zu umzingeln, scheitern und der Bulle, der zwischenzeitlich liebevoll „Michi“ getauft wurde, fand sich in einer Gartenoase zwischen Blechskulpturen und Stein-Buddha wieder. Neugierig inspizierte Michi den Garten, die Garage und den Wintergarten eines Einfamilienhauses. Sichtlich zufrieden über sein neues Heim ließ er sich hier dann bequem nieder. Das emsige Treiben um ihn herum nahm er dabei mit stoischer Ruhe zur Kenntnis. Um Gefahren für Personen oder Garten zu vermeiden kam ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr. Das zeigte Wirkung: Michi war daraufhin zum Auszug bereit und trottete folgsam in einen bereitgestellten Anhänger. Schäden sind demnach nicht entstanden.