Erlangen, Ansbach | Amokläufer: Eltern mögliche Fluchthelfer?

12. Juni 2026 , 17:41 Uhr

Nach der spektakulären Flucht des früheren Amokläufers vom Ansbacher Carolinum bis nach Kolumbien sind jetzt seine Eltern ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Laut FLZ geht es bei den Ermittlungen um Gefangenenbefreiung. Demnach habe die Mutter seinen Reisepass bei der Stadtverwaltung Erlangen abgeholt und ihm das Dokument übergeben. Sein Vater habe ihm das notwendige Geld für das Flugticket und den Aufenthalt überwiesen. Im August letzten Jahres war der Mann nicht mehr von einem Freigang in das Bezirksklinikum Erlangen zurückgekehrt. Aufgrund seines renitenten Verhaltens in Kolumbien musste der Freistaat für ihn zudem einen fast 200.000 Euro teuren Rückflug bezahlen – statt einem deutlich günstigeren Linienflug.

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