Wie berichtet ist es gestern Mittag bei Abrissarbeiten an der A6 bei Lichtenau zu einem tragischen Unglück gekommen: Ein über 100 Tonnen schwerer Brückenpfeiler kippte auf das Führerhaus eines Baggers und begrub einen 25-jährigen Baggerfahrer unter sich. Doch die Arbeiten gingen nach kurzer Zeit weiter. Zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Polizei sowie ein Kriseninterventionsteam und ein Notfallseelsorger kamen. Die Arbeiten an der Baustelle mussten trotz allem jedoch nur wenige Stunden nach dem Unglück weitergehen, erklärte uns ein Polizeisprecher. Grund ist die Statik an der Abrissstelle. Die Arbeiten sollen so schnell wie möglich beendet werden. Die Staatsanwaltschaft Ansbach zog einen Gutachter hinzu, um mehr über die Unglücksursache herauszufinden.