Foto: Der Bezirk Mittelfranken um Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster (4. v. l.) beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ der kommunalen Spitzenverbände.
„Wer bestellt, bezahlt auch“ – mit dieser Forderung hat sich auch der Bezirk Mittelfranken am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt. Die Finanzlage der Kommunen habe mit einem Minus von rund 30 Milliarden Euro einen historischen Höchststand erreicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Menschen bekämen die Krise konkret zu spüren: an Schulen, Bibliotheken, Schwimmbädern, Kultur- und Sportangeboten, im ÖPNV, im sozialen Bereich, bei der Wirtschaftsförderung und auch bei der Krankenhausversorgung. Es brauche jährliche Soforthilfen, Reformen bei den sozialen Sicherungssystemen und mehr Geld für die Kommunen aus den Gemeinschaftssteuern, fordert der Bezirk.