Der tödliche Chemieunfall in einem Nürnberger Betrieb ist wohl nun geklärt. Demnach war es wohl menschliches Versagen, das zu dem Unglück geführt hat. Das erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Am 15. Mai konnte bei dem Betrieb Schwefelwasserstoff austreten und sich mit anderen Stoffen verbinden. Wahrscheinlich habe jemand einen Fehler bei der Handhabung gemacht. Es werde aber kein Ermittlungsverfahren eröffnet, heißt es weiter. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die Feuerwehr aus dem Gebäude geholt.