Wer als Ausländer in Mittelfranken Fuß fassen möchte, muss als Erstes auch Deutsch können. Eine wichtige Rolle übernehmen hier die Volkshochschulen mit ihren Integrationskursen. Wie das Weißenburger Tagblatt berichtet, werden die freiwilligen Deutschkurse aber nicht mehr wie bisher vom Bundesinnenministerium bezahlt. Das bringt die mittelfränkischen Volkshochschulen wie etwa in Gunzenhausen und Weißenburg in eine schwierige Lage: Viele Kurse scheitern an den Mindestteilnehmerzahlen. Lehrkräften brechen die Kurse weg und längst angemietete Kursräume bleiben leer. Den Nachteil habe auch die Gesellschaft als Ganzes zu tragen: Mögliche Arbeitskräfte können sich schlechter in den regionalen Arbeitsmarkt integrieren. Das sei kurzsichtig und kontraproduktiv.